Von der Pfalz in die Hauptstadt: Studentin Vanessa übernimmt ein Projekt im Controlling

Zeit zum durchatmen

4 Wochen ist mein Aufenthalt in Berlin mittlerweile her. Freitags bin ich abgereist, montags stand bereits die erste von 4 Klausuren an. Diese waren im vorangegangen Semester wegen der Corona-Situation ausgefallen. Es blieb also nicht gerade viel Zeit mein Projekt und die Zeit in Berlin zu reflektieren. Nun ist erstmal durchatmen angesagt und so möchte ich die folgenden Zeilen dazu nutzen, diese wirklich tolle Erfahrung noch einmal Revue passieren zu lassen.

Die Begeisterung für Controlling wurde früh geweckt

Ich erinnere mich noch gut an mein Vorstellungsgespräch bei profine im Jahr 2018. Als die Frage nach einer möglichen Tätigkeit im Anschluss zum Studium kam, habe ich bereits das Controlling genannt. Mathe war seit jeher mein Lieblingsfach und als ich dann mein Abi mit dem Schwerpunkt Wirtschaft machte, war ich mir recht sicher, in welche Richtung es gehen soll.
Hierin bestärkt wurde ich auch auf familiärer Ebene – meine Mama arbeitete damals im Controlling der profine in Pirmasens.
Im zweiten Semester meines BWL-Studiums stand dann schon die erste Projektarbeit auf dem Plan. Diese Arbeiten verdeutlichen die Verzahnung von Theorie und Praxis während des Dualen Studiums. So wird ein Thema praktisch im Unternehmen umgesetzt, gleichzeitig aber auch eine schriftliche Arbeit für die Hochschule verfasst.

In dieser Zeit war eine Stelle im Vertriebscontrolling der profine ausgeschrieben.
Natürlich war dies noch zu früh für mich, dennoch habe ich schon damals in der Ausbildungsabteilung mein Interesse für diesen Bereich hinterlegt. Von dieser Stelle kam dann auch der Impuls, mir während des Studiums einen Aufenthalt in Berlin, wo das Vertriebscontrolling angesiedelt ist, zu ermöglichen.

Während meines dritten Semesters, das ich komplett im Controlling in Pirmasens verbrachte, wurde aus dem Impuls dann ein konkreter Plan. Mir wurden drei Themen für meine zweite Projektarbeit in Berlin vorgeschlagen, wobei ich mich letztlich für eine Kundenwertanalyse entschied.
Alles war geplant, eigentlich konnte nichts mehr schief gehen…

7 Wochen deutsche Hauptstadt

… doch dann kam Corona und mit dem Virus die Angst, dass alles daran scheitern könnte. Dies war aber zum Glück nicht der Fall und somit war es im vierten Semester dann soweit: es ging für mich nach Berlin. Die Anreise mit entsprechend viel Gepäck, war unkompliziert, da die profine mir ein Auto zur Verfügung stellte. Es war zunächst gar nicht so einfach sich im Werk zurechtzufinden, da es, nicht zuletzt wegen den zwei Standorten, recht weitläufig ist. Außerdem war es ungewohnt, erst einmal niemanden zu kennen. Ich wurde aber direkt gut aufgenommen. Die Räumlichkeiten fand ich ansprechend und das viele Grün drum herum hat mich positiv überrascht.

Im Controlling selbst arbeiten zwei Personen – Semiha und Christian. Die beiden haben mir auch ihr Tagesgeschäft, was vor allem aus internen und externen Reportings besteht, nähergebracht. Mein Arbeitsalltag war aber vor allem durch meine Projektarbeit geprägt. So habe ich mich durch die Fachliteratur gearbeitet und deren Empfehlungen auf profine angepasst. Zudem habe ich mich mit den vorhandenen Daten auseinandergesetzt und letztlich ein Konzept in Form einer komplexen Excel-Tabelle erarbeitet.

Unsere duale Studentin Vanessa im Büro des Controllings in Berlin

Aber natürlich bestand mein Aufenthalt nicht nur aus Arbeit. Ich habe die ganze Zeit im The Student Hotel gewohnt, was mir super gefiel. Ich hatte ein sehr schön eingerichtetes Zimmer mit Küche sowie ein Fahrrad zur Verfügung gestellt bekommen. Das Beste war jedoch, dass ich mit der Zeit in den Gemeinschaftsräumen mit anderen in Kontakt gekommen bin. Dies waren Studenten aus ganz verschiedenen Ländern, wie Brasilien, Mexiko, Italien und den USA, aber auch aus Deutschland. Wir haben zusammen Fahrradtouren unternommen, waren essen und haben die ein oder andere „Küchenparty“ gefeiert. Parallel dazu habe ich die Stadt erkundet – teilweise auf eigene Faust, teilweise mit Freundinnen, die dort wohnen oder mich über’s Wochenende besucht haben. Praktisch hierfür: mir wurde ein Bahnticket zur Verfügung gestellt.

Gerne wieder, gerne dauerhaft

Ich bin unglaublich dankbar für die tolle Unterstützung des Controllings sowie der Ausbildungsabteilung der profine, die diese Erfahrung, trotz der Corona-Krise, ermöglicht haben. Ich bin im Nachhinein überrascht, wie schnell die Sorge, keinen Anschluss zu finden, verflogen war. Dies wird mir zukünftig definitiv dabei helfen, öfter aus meiner Komfortzone auszutreten.

Die Großstadt Berlin hat mich sogar so sehr begeistert, dass ich mir vorstellen könnte, dauerhaft hier zu wohnen. Jede Ecke ist interessant und anderes. Und wenn man spontan eine Pause von der Stadt braucht, sind in der Umgebung jeder Menge wunderschöne Seen und Landschaften.

Mein positiver Gesamteindruck ist nicht zuletzt auch auf Semiha und Christian zurückzuführen. Die beiden haben mich nicht nur fachlich bereichert, sondern ebenso sofort integriert. So haben wir auch nach der Arbeit etwas zusammen unternommen. Ich hoffe, dass ich euch nochmal in Berlin besuchen werde – und wer weiß, dann vielleicht sogar dauerhaft bleiben kann!

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